LIVE 8 ist ein Teil eines Weltaktionstags, der die Aktion "A long Way To Justice" einläutet, der die Regierungschefs der reichsten Länder der Welt beim Gipfeltreffen vom 6. bis 9. Juli in Gleneagles auffordert, etwas zu unternehmen. Am 2. Juli werden Millionen von Menschen in London, Edinburgh, Philadelphia, Berlin, Paris und Rom zusammenkommen, um zu verlangen, dass Schulden gestrichen werden, dass Entwicklungshilfe vermehrt und verbessert wird und dass den ärmsten Menchen der Welt Handelsgerechtigkeit zugesichert wird.
LIVE 8 fordert dazu auf, sich zu einer Stimme zu vereinen. Im Jahr 2005 brauchen wir Ihre Stimme, nicht Ihr Geld.
Bob Geldof:
"Dies hier ist nicht LiveAid2.
Die Konzerte bilden den Auftakt für die Bewegung "Long Walk To Justice". Sie ermöglichen uns, auf diese Art unsere gemeinsame Stimme zum Ausdruck zu bringen und gehört zu werden.
Dies ist zweifellos ein Einschnitt in die Geschichte, bei dem gewöhnliche` Leute die Initiative ergreifen können, um etwas wirklich Enormes zu erreichen. Wir können von den 8 Regierungschefs beim G8-Gipfeltreffen ein Ende der Armut verlangen. Es liegt in den Händen dieser 8 Regierungschefs die Geschichte zu verändern.
Sie werden es jedoch nur tun wollen, wenn Tausende von Menschen ihnen zeigen, das es so nicht weitergehen kann.
Wenn sie die Entwicklungshilfe verdoppeln, die Schulden streichen und Afrika einen fairen Handel sichern, dann könnten die G8-Regierungschefs die Zukunft von Millionen von Männern, Frauen und Kindern ändern."
Die Konzerte:
London
Paris
Berlin
Rom
Philadelphia
presenters:
artists:
Berry
Presenters: Dan Aykroyd and Tom Green
Artists performing include:
Tokio
Artists performing include:
Johannesburg
Moskau
Musiker und Veranstalter arbeiten kostenlos, um die Mission zu unterstützen. Die Kosten für die Konzerte, allein in Berlin etwa eine Million Euro, trägt Geldofs Entwicklungshilfefonds. Anders als in anderen Ländern ist es dem deutschen Veranstalter Marek Lieberberg nicht gelungen, Sponsoren zu finden. Und auch ansonsten beklagte der größte Konzertveranstalter der Republik im Vorfeld mangelnde Kooperationsbereitschaft in Wirtschaft und Verwaltung. Die Behörden verweigerten ihm die Genehmigung, das Spektakel auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag zu veranstalten. Der Ausweichort sei "das absurdeste Konzertareal der Welt", kritisierte Lieberberg.
Contemporaryn-tier: shrinking art
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