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Freitag, 24. Juni 2005, 20:45 Uhr: "David Kelly – Der Waffeninspekteur" von Peter Kosminsky (The Government Inspector)
"David Kelly hat sein Geheimnis mit ins Grab genommen"
In seinem Film "David Kelly – Der Waffeninspekteur" erzählt Peter Kosminsky vom Werdegang des Waffenexperten, der für die Downing Street in der Irak-Affäre die Rolle des Sündenbocks spielen musste.
"Von den Regierungsvertretern war niemand bereit, uns Rede und Antwort zu stehen. Alle schlugen uns die Tür vor der Nase zu und versuchten nach Kräften, uns in unserer Arbeit zu behindern." (Peter Kosminsky)
Sie haben bereits einen Film gemacht, der die Ernüchterung linker Idealisten während der Regierungszeit Tony Blairs schildert. Was hat Sie veranlasst, nun noch einen Film über die Affäre David Kelly zu drehen?
Der Konflikt zwischen der BBC und der Regierung, der die Engländer polarisiert und ihre Fantasie entflammt hat, endete in einer außerordentlichen Tragödie, nämlich dem Selbstmord David Kellys. Da ich Regisseur bin, kam mir praktisch sofort die Idee, diesen Film zu machen. Ich wollte darstellen, wie die Ereignisse sich auf das Leben einer einzelnen Person auswirkten, und konnte dieses Einzelschicksal gleichzeitig als Vehikel nutzen, um Großbritanniens Engagement im Irak-Krieg zu beleuchten.
Ein Film. Mit getragener Musik.
Präsident Bush, Vizepräsident Cheney und Sicherheitsberaterin Rice saßen früher in den Aufsichtsräten großer Ölfirmen wie Chevron und Halliburton. Der Irak besitzt die zweitgrößten Ölreserven weltweit. Es fällt schwer zu glauben, dass ein US-Krieg gegen den Irak nichts mit Öl zu tun hätte.
Cheneys Ex-Firma landet neue Öl-Aufträge (Spiegel 08.05.2003)
Pentagon-Berater im Verdacht von Interessenkonflikten (Süddeutsche Zeitung 07.05.2003)
US-Konzerne laben sich schon am Irak (Süddeutsche Zeitung 27.03.2003)
US-Basen im Irak heißen Shell und Exxon (Spiegel 27.03.2003)
Cheneys Ex-Firma im Irak-Fieber (Spiegel 27.03.2003)
"Ekel erregend wie Arafats Unterhosen" (Spiegel 11.03.2003)
Das große Spiel ums Öl (Süddeutsche Zeitung 28.01.2003)
http://www.bloodforoil.net/

86 Seiten mit ca. 300-400 Sorten (Mein Dank an Verbraucherministerin Renate Kühnast) brachten 3 Tabaksorten OHNE Zusatzstoffe zum Vorschein. Manitou Golden Virginia, Manitou Original Virginia und Natural American Spirit.
Desweiteren noch diese Tabaksorten ohne Zusatzstoffe.
Las Cabrillas
La Corona
Henry Clay
Flor de Copan
Don Diego
Cabanas
Vegafina
Santa Damiana
Royal Jamaica
Pleiades
Playboy by Don Diego
Die Gentechnologie wird vielleicht auch in Tabakpflanzen angewendet und damit lassen sich vielleicht zugesetzte Stoffe dadurch umgehen das die ähnlich oder gleiche Wirkung durch Genmanipulation vielleicht integriert wird.
Glycerin: Bisher wurde behauptet, dass sich das Feuchthaltemittel Glycerin beim Rauchen zu H20 und CO2 zersetzt und daher keine gesundheitsbedenklichen Nebenwirkungen mit sich bringen sollte. Jedoch zersetzt sich Glycerin bei Erhitzung unter Sauerstoffmangel zu dem in Wasser wenig löslicherem Aldehyd Propenal, das auch Acrylaldehyd oder Acrolein genannt wird. Dieser steht schwer in Verdacht der Krebsförderung. Eine Studie zum Thema steht noch aus. (Wohl besser so) Propenal ist aber hochgiftig und zudem auch ein starkes Umweltgift. Es ist sehr schädlich für Fische, ein starker Wasser- und Meeresschadstoff!
Propylenglycol: Feuchthaltemittel
Die Essigsäure hat eine große Bedeutung als Geschmacksstoff. Sie verändert Eiweiße, dabei bilden sich angenehme Aromen.
Zellulosefaser: Stengelanteile um den Nikotingehalt zu verringern
Inhaltsstoffe und Gesundheitsgefährdung
Zur allgemeinen Gesundheitsgefährdung durch das Rauchen, siehe Tabakrauchen.
Zigaretten bestehen aus der Tabakzubereitung und dem diese zylindrisch umhüllenden Zigarettenpapier. Der Filter einer Zigarette besteht aus Celluloseacetat, einem Stoff mit faseriger Struktur. Dieser Zigarettenfilter bezweckt die mechanische Zurückhaltung von Partikeln und Alkaloiden aus dem Tabakrauch.
Der bekannteste Inhaltsstoff des Tabaks ist das Nikotin (C10H14N2), welches ein in der Tabakpflanze (auch in anderen Nachtschattengewächsen) hergestelltes Alkaloid (Gift) ist. Nikotin kann auch synthetisch hergestellt werden. Nikotin wirkt auf die vegetativen Ganglien erst anregend, später lähmend. Die inneren Organe werden durch das Gift progressiv zerstört.
Nikotin ist ein Reizmittel, das das Herz schneller schlagen lässt. Als Folge davon steigt der Blutdruck. Nikotin gilt als eines der stärksten Gifte überhaupt; eine Überdosis Nikotin löst Krämpfe aus und lähmt das Atemzentrum im Gehirn. Es erreicht dieses bereits 7 Sekunden nach der Einnahme.
Bei 20 Zigaretten mit je 10 Zügen pro Tag wird das Gehirn 73.000 mal im Jahr mit Nikotin überflutet. Dieser ständige Wechsel der Nikotinkonzentration im Gehirn macht sehr stark abhängig. Schon die Menge aus zwei Schachteln Zigaretten (50 mg) wirken bei direkter Aufnahme letal.
Auch deshalb ist Tabakabhängigkeit eine ernsthafte Erkrankung, aus der sich die meisten Raucher nicht ohne professionelle Hilfe befreien können.
Gefährliche und bedenkliche Inhaltsstoffe
Im Rauch einer (durchschnittlichen) Zigarette befinden sich über 3.000 verschiedene Verbindungen, die meisten davon als lungengängige Feinstaubpartikel. Sie sind reizend, über 200 sind giftig, mindestens 40 krebserregend.
Die giftigen Substanzen lenken manche Entgiftungsmechanismen ab, während die reizenden Stoffe die Selbstreinigung der Lunge verschlechtern. Die krebserregenden Stoffe können dadurch fast ungehindert in die Lunge eindringen und auch dort bleiben.
Verbindungen Konzentrationen
Kohlenstoffdioxid 45-65 mg
Kohlenmonoxid** 14-23 mg
Stickstoffoxide** 0,1-0,6 mg
Butadien* 0,025-0,04 mg
Benzol* 0,012-0,05 mg
Formaldehyd** 0,02-0,1 mg
Acetaldehyd*/** 0,4-1,4 mg
Methanol** 0,08-0,18 mg
Blausäure** 1,3 mg
Nikotin** 1-3 mg
Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe* 0,0001-0,00025 mg
Aromatische Amine* 0,00025 mg
N-Nitrosamine* 0,00034-0,0027 mg
*karzinogene Verbindungen, **toxische Verbindungen
karzinogene Inhaltsstoffe
* Teer: ein flüssiges, schwarzbraunes Kohlenwasserstoffgemisch. Wenn man täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, nimmt die Lunge im Jahr etwa eine Tasse Teer auf. Teer verklebt die Flimmerhärchen in den Atemwegen und der Lunge. Wenn sie verklebt sind, kann Staub nicht mehr ausgehustet werden.
* Schwermetalle: Metalle, die pro Kubikzentimeter mehr als 4,5 Gramm wiegen.
* Nitrosamine sind giftige Stickstoffoxydgemische. Sie entstehen beim Verbrennen der Zigarette. Sie zählen zu den am stärksten krebserregenden Stoffen überhaupt.
* Vinylchlorid (CH2=CHCl): ein Kunststoff, der als Lederaustausch, Säureschutzbekleidung, Verpackungsfolie etc. dient.
* Benzol (C6H6-Benzolring): der einfachste aromatische Kohlenwasserstoff und ein wichtiges Lösemittel, sowie ein Kraftstoffzusatz (Antiklopfmittel). Es ist das Ausgangsprodukt vieler Kunststoffe, Arzneimittel und Farbstoffe. Es wird synthetisch durch Steinkohlenteerdestillation und bei der Steinkohlevergasung (Rohgaswäsche) gewonnen.
* Benzpyren: ein pentacyclischer aromatischer Kohlenwasserstoff. Es ist einer der Bestandteile des Steinkohleteers in den Zigaretten. In verqualmten Gaststätten existieren bis zu 15 mg/m3 Benzpyren. Der mittlere Wert liegt bei 0,28 - 0,48 mg/m3.
* Polonium 210: ebenfalls in Zigaretten enthalten. Das beim Zerfall von Uran entstehende Radon zerfällt unter Anderem weiter zum Alpha-Strahler Polonium 210. Dieses lagert sich zusammen mit Plutonium aus Bombenversuchen der 1960ern und Satellitenabstürzen der 1970ern besonders gut an etwa 0,3 µm große Staubpartikel in der Luft an. Partikel dieser Größe kann die Tabakpflanze durch spezielle Blatthaare besonders gut aus der Luft filtern.
* sowie Nickel (Ni), Hydrazin (H2N-NH2), Dibenzacridin, s-Methylcholanthren, Furfural, Hydrochinon, Phenol, Kresol, Benzopyren, Arsenverbindungen, Nickelkomplexe, Zinkoxid, Plutonium, Thorium, Dibenzanthrazen, Benzofluranthren, Dibenzpyren, Benzanthrazen, Chrysen, Dioxine, Indenopyren, Benzphenanthren, Methylbenzopyren, Methylchrysen, 7H-Dibenzcarbazol, Dimethylnitrosamin, N-Nitrosamine, N-Nitrosodimetylamin, 4-Aminobiphenyl, Betanaphtylamide
karzinogene verdächtig Inhaltsstoffe
* Akrolein: ein scharf riechendes, ungesättigtes Oxidationsprodukt primärer Alkohole (Aldehyd). Es ist die Ursache für den beißenden Geruch bei anbrennendem Fett und dient als Grundlage bei der Herstellung von Tränengas.
* Formaldehyd (HCHO): ein stechend riechendes Gas, das sich leicht in Wasser zu Formalin (35 - 40 prozentige Formaldehyd) auflöst. In dieser Form wird Formaldehyd zur Desinfektion (Formalinpräperate), zur Vernichtung von Bakterien und Viren, zur Herstellung von Impfstoffen, aber auch als desinfizierendes Arzneimittel z. B. Formamid oder als Formaldehydseife zur Konservierung oder zum Beizen von Saatgut und als chemischer Rohstoff für viele Kunststoffe verwendet. Da es vermutlich krebserregend ist, ist die Verwendung gesetzlich eingeschränkt.
* sowie Anilin (C6H5NH2), Blei (Pb), Cadmiumchlorid (CdCl2), Cadmiumverbindungen, N-Nitrosonornikotin, N-Nitrosopyrrolidin, Dimethylnitrosamin, N-Dimethylamin, Methylnitrosamin, N-Ethyl-N-Methylnitrosamin, N-Diethylnitrosamin, N-Dimethylnitrosamin
giftige Inhaltsstoffe
* Kohlenmonoxid (CO): ein sehr giftiges, geruchloses Gas. Es entsteht beim Abbrennen der Zigarette. Kohlenmonoxid ist unter anderem auch Bestandteil des Motorauspuffgases. Es wird für chemische Synthese verwendet. Kein Filter kann es zurückhalten. Im menschlichen Körper verhindert es, dass genug Sauerstoff zu den inneren Organen transportiert wird. Die Blutkörperchen nehmen nur noch Kohlenmonoxid auf, weil es sich 235 mal so gut bindet wie Sauerstoff. Aber ohne Sauerstoff sterben alle menschlichen Organe ab. Die Anzeichen einer Vergiftung mit Kohlenstoffmonoxid sind die einer inneren Erstickung: Unregelmäßiges und erschwertes Atmen, bohrende Kopfschmerzen, Zusammenziehen der Kopfhaut, geistige Verwirrung, allgemeine Schwäche und Bewegungsstörungen (besonders in den Beinen), gerötetes Gesicht, Bewusstlosigkeit und Tod. Kohlenmonoxid ist zu 4% im Zigarettenrauch enthalten.
* Acetaldehyd (CH3CHO): eine farblose, betäubende Flüssigkeit, die in der Zigarette beim Verbrennen von Zucker entsteht. Die Mischung von Nikotin und Acetaldehyd erhöht die Suchtwirkung der Zigarette um das Doppelte. Acetaldehyd verhindert die Bildung des Enzyms MAO-B, sodass Raucher 40% weniger davon haben als Nichtraucher. Durch das geringe Niveau an MAO-B kann wiederum mehr Dopamin im Gehirn produziert werden, wodurch das Suchtpotential steigt.
* Blausäure (HCN): eine farblose, sehr giftige Flüssigkeit mit bittermandelähnlichem Geruch. Zuviel eingeatmetes Blausäuregas bewirkt, dass das Gewebe keinen Sauerstoff mehr aufnehmen kann und demzufolge sofort der Erstickungstod eintritt. Blausäure ist in extrem geringen Mengen in Mandeln und Obstkernen enthalten. Sie wird auch als Schädlingsbekämpfungsmittel benutzt. In den USA werden zum Tode verurteile Straftäter mit Blausäure hingerichtet.
* Cyanid: ein sehr giftiges Salz der Blausäure, was hauptsächlich zur Kunststoffsynthese verwendet wird.
* sowie: Nikotin (C10H14N2), Toluol (C6H5-CH3), Zink (Zn), Pyridin, Phenole,
reizende Inhaltsstoffe
* Ammoniak (NH3): besitzt einen stechenden Geruch. Das Einatmen von Ammoniak in großen Mengen kann tödlich sein. Es ist ein gefährliches Augengift.
* sowie: Stickoxide, Kohlendioxid, Zucker, Staub, ...
weitere bedenkliche Inhaltsstoffe
Neben den oben genannten Inhaltsstoffen befinden sich noch andere Substanzen in Zigaretten bzw. entstehen bei der Verbrennung. Ihre Wirkungen auf den Menschen sind aber noch ungeklärt.
* Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, 4-(N-Methyl-N-Nitrosamin)-1-(3-pyridil)-1-Butanon, N-Nitrosoanatabin, Chinolin
markenspezifische Inhaltsstoffe
Neben den vorgenannten Inhaltsstoffen werden herstellerabhängig der Zigarette zusätzliche Inhaltsstoffe beigefügt. Im Folgenden eine Auswahl von Marken und deren Zusatzstoffe:
* Marlboro: Wasser, Zuckerstoffe, 1,2-Propylenglykol, Kakao, Lakritzextrakt, Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl, Aromen.
* West: Wasser, 1,2-Propylenglykol, Invertzucker, Brauner Zucker, Kakao, Zellulosefaser, Lakritzextrakt, Stickstoff.
* Lucky Strike: Wasser, Invertzucker, 1,2-Propylenglykol, Glycerin, Brauner Zucker, Kakao, Lakritzextrakt, Aroma, Ethanol.
* Gauloises blondes: Zuckerstoffe, Glycerin, Zellulosefaser, 1,2-Propylenglykol, Sorbit, Früchte (frisch, getrocknet, Extrakte), Lakritzextrakt, Aroma.
* f6: Wasser, Zuckerstoffe, 1,2-Propylenglykol, Glycerin, Sorbit, Guarkernmehl.
* HB: Wasser, 1,2-Propylenglykol, Invertzucker, Zellulosefaser, Aroma.
* Camel: Zuckerstoffe, 1,2-Propylenglykol, Glycerin, Zellulosefaser, Kakao, Lakritzextrakt, Johannisbrotkernmehl, Pflaumenextrakt oder Pflaumensaft, Aromen.
* Peter Stuyvesant: 1,2-Propylenglykol, Invertzucker, Brauner Zucker, Kakao, Zellulosefaser, Lakritzextrakt, Aroma, Stickstoff, Wasser.
* PallMall filter: Wasser, Invertzucker, 1,2-Propylenglykol, Glycerin, Brauner Zucker, Kakao, Lakritzextrakt.
Zigarettenwerbung
Ein nicht zu unterschätzender Einfluss auf die Entscheidung, Raucher zu werden, kommt der Tabakwerbung zu. Dabei versucht die Tabakwerbung der letzten Jahre verstärkt, bisher weniger beachtete Gruppen gezielt anzusprechen. Der dramatische Anstieg der Lungenkrebstodesfälle bei Frauen um die Wende zum 21. Jahrhundert wird von Kritikern in einen Zusammenhang mit der Tatsache gebracht, dass in der Tabakwerbung verstärkt auf die Wünsche und Sehnsüchte junger Frauen angespielt werde. Im deutschen Funk und Fernsehen dürfen jedoch Zigaretten seit Jahrzehnten nicht mehr beworben werden.
In den nächsten Jahren soll ein EU-weites Werbeverbot für Zeitungen und Zeitschriften greifen, das allerdings nur offizielle Tabakwerbung verbietet. Unter Anderem betroffen sein wird auch das Sponsoring von Formel-1-Rennen. Die Bundesregierung, sowohl die Helmut Kohl- als auch die Schröder-Regierung, sind in Brüssel mehrmals vergeblich gegen das Werbeverbot zu Felde gezogen.
Auffallend ist, dass in der Zigarettenwerbung vor allem junge und schöne Menschen für das Rauchen werben. Damit hat die Zigarettenindustrie mit großem Erfolg die tödlichen und extrem gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens verschleiert und stattdessen mit den postiven Begriffen Schönheit, Jugendlichkeit, Abenteuerlust und Freiheit besetzt.
Nicht betont werden negative Aspekte des Rauchens wie unschöne Zahn-, Haar- und Hautfarbe und unschöne Alterung der Haut sowie unzählige schwere Krankheiten.
Die Allgegenwart von Zigarettenwerbung und rauchenden Menschen erzeugt vor allem bei Jugendlichen den Eindruck, dass Rauchen normal, von allen akzeptiert und damit nicht schädlicher sei als andere alltägliche Handlungen.
US-Regierung verschärft Gangart gegen Tabakindustrie
19.juli 2005
Washington (AFP) - Mit Hilfe des Obersten Gerichtshofs will Washington eine Milliardenklage gegen die Zigarettenkonzerne durchziehen. In ihrer bereits vor sechs Jahren eingereichten Klage wirft die Regierung der Tabakindustrie vor, den Nikotingehalt in Zigaretten manipuliert und damit den Suchtfaktor erhöht zu haben. Der Supreme Court soll nun die Entscheidung eines Berufungsgerichts überprüfen, das die Klage abgelehnt hatte.
Im Juni hatte die Regierung ihre Schadenersatzforderungen an die Tabakindustrie zunächst von 280 Milliarden auf zehn Milliarden heruntergeschraubt, nachdem das Berufungsgericht die Höhe der Forderung für nicht zulässig erklärt hatte. Mit dem Geld will Washington Programme für den Nikotinentzug finanzieren.
In seinem Antrag an den Obersten Gerichtshof betonte das Justizministerium nun, in der Tabakindustrie habe es über Jahrzehnte hinweg gesetzeswidrige Praktiken gegeben, die die Gesundheit von Millionen von US-Bürgern beeinflusst hätten. Noch ist unklar, ob sich der Supreme Court mit dem Fall befassen wird. Vor der Sommerpause ist jedoch keine Entscheidung zu erwarten.
Grundlage für die Klage ist ein Gesetz gegen die organisierte Kriminalität, das ursprünglich zum Kampf gegen die Mafia erlassen worden war. Verklagt wurden 1999 unter anderem die Konzerne Altria (ehemals Philip Morris USA), RJ Reynolds sowie Brown and Williamson, eine Tochter von British American Tobacco. Die US-Regierung wirft den Konzernen zudem vor, seit den 50er Jahren Studien unterdrückt zu haben, die vor den Gefahren des Rauchens warnten.
Die US-Tabakindustrie ist eine der größten Branchen des Landes. Sie beschäftigt rund 400.000 Menschen und macht einen Jahresumsatz von 85 Milliarden Dollar. Im Jahr 1998 hatten sich die mächtigen Tabakkonzerne mit 46 der 50 US-Bundesstaaten außergerichtlich auf eine Rekordentschädigung von 206 Milliarden Dollar geeinigt. Damit kamen die Konzerne für Kosten auf, die dem Gesundheitssystem durch das Rauchen entstanden. Im Gegenzug verzichteten die Bundesstaaten auf eine Klage.
LA CONCHITA, California (AP) -- Jimmie Wallet ging kurz raus um Eis zu holen und als er zurückkam war seine Frau, 3 von 4 Kindern und alles andere auch im Schlamm vergraben.





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